INTERNATIONALE KONFERENZ “DISABILITY EMPLOYMENT EXPERT + EAST – GEMEINSAM ZUR INKLUSION”

Am 19. September 2019 organisiert INTAMT eine im Rahmen des Programms zum Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland vom Auswärtigen Amt unterstütze internationale Konferenz zum Thema Berufliche Inklusion unter dem Motto „DISEMEX+East – Gemeinsam Inklusion stärken“ 

Auf der Veranstaltung werden zahlreiche Mitglieder der Projekten DISEMEX und DISEMEX + East sowie eingeladene Experten die internationalen Erfahrungen aus den teilnehmenden Ländern präsentieren sowie praktische Aspekte der beruflichen Inklusion von Menschen mit Behinderung vortragen.

Spätestens seit dem Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen im Jahr 2009 in Deutschland hat sich um das Thema Inklusion eine teils sehr kontroverse Debatte entfaltet. Im Mittelpunkt steht hierbei das menschenrechtsbasierte Ideal einer Gesellschaft, die allen Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe verspricht. Doch genau im beruflichen Leben haben die Menschen mit Behinderung immer noch Probleme, sich gleichberechtigt auf dem ersten Markt zu entfalten. Die Behindertenrechtskonvention hat zweifelsohne einen Prozess in Gang gesetzt, der die Lebensbedingungen und Teilhabechancen von Menschen mit Behinderung perspektivisch verbessert hat. Es fehlen allerdings immer noch effiziente Mechanismen, eine nachhaltige Veränderung zu gewährleisten.
Am 01.09.2018 und am 05.07.2019 startete INTAMT zwei europäische Projekte zur Promotion der beruflichen Inklusion von Menschen mit Behinderung. Das erste Erasmus+ Projekt DISEMEX zielt darauf ab, Best Practice Beispiele zur Vermittlung und zum Austausch innovativer Lösungen zur Integration von Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu analysieren. Das zweite Projekt DISEMEX + EAST stellt eine durch das Auswärtige Amt kofinanzierte Erweiterung des ersten EU-Projekts. Die Zusatzbezeichnung „East“ bezieht sich auf die Länder der östlichen Partnerschaft der EU plus Russland und umfasst 9 Organisationen aus 6 Ländern (Armenien, Belarus, Georgien, Moldau, die Ukraine und Russland). Hieraus erwarten wir zusätzliche Einblicke und Perspektiven, die wir in der EU nicht erlangen könnten.
Mehr als 40 Teilnehmer der beiden Projekte aus 14 Ländern kommen zur am 19 September von der INTAMT-Akademie veranstalteten Konferenz, um sich vor Ort zu Best-Practices-Beispielen auszutauschen.  

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