Bildung

Im Bereich der Bildung bietet INTAMT Seminare und Fortbildungen zu den folgenden Themen an:

Organisation und Methodologie der Bildung
  • Führende Bildungssysteme weltweit
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen  der Bildung
  • Bildungsstandards
  • Von der Bildung für das ganze Leben zum lebenslangen Lernen
  • Öffentlich-private Partnerschaft im Bildungsbereich
  • Innovationsmanagement im Bildungsbereich
  • Bildungsmarketing
  • Projektorientierte Bildung
  • E-Learning
  • Inklusive Bildung und Erziehung
  • Entwicklung, Einführung und Zertifizierung von QMS für Bildungseinrichtungen
  • Technische Ausstattung der Bildungseinrichtungen
  • Aus- Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte für Bildungseinrichtungen
Frühkindliche Bildung und Erziehung
  • Organisation der Kindergartenbetriebs
  • Förderung der sozialen Kompetenzen von Kindern
  • Schulvorbereitung, innovative Erziehungsmethoden
  • Inklusive Erziehung
Schulbildung
  • Organisation des Schulbetriebs
  • Innovative Lern- und Lehrtechnologien
  • Feststellung und Förderung von Hochbegabung bei Kindern und Jugendlichen
  • Inklusive Bildung
  • Grundsätze und Methoden für differenzierte Schulbildung
  • Berufsberatung für Schüler/-innen
  • Verzahnung von mittelschulischen Bildungsprogrammen mit Programmen der beruflichen Ausbildung
  • Organisation der Abschlussprüfungen
Primäre und sekundäre Berufsbildung
  • Organisation des Berufsbildungssystems
  • Duale und tertiäre Systeme der Berufsbildung
  • Öffentlich-private Partnerschaft in der Fachkraftausbildung
  • Beteiligung der Arbeitgeber an der Berufsbildung
  • Anforderungen an Fachkompetenzen der Auszubildenden (Berufsstandards)
  • Innovative Technologien in der Ausbildung
  • Organisation der Qualifikationsprüfung für Fachkräfte
  • Erfahrungen in der Ausbildung von Fachkräften für unterschiedliche Wirtschaftsbereiche
  • Verzahnung von Programmen der mittleren Berufsbildung mit Hochschulbildungsprogrammen
Hochschulbildung/Studium
  • Organisation und Verwaltung der Hochschulen und Universitäten
  • Dreistufige Struktur des Hochschulwesens
  • Hochschuldidaktik
  • E-learning Bildungstechnologien
  • Digitale Universität
  • Innovative Technologien in der Bildung
  • Universitäten als Zentren der wissenschaftlichen Förderung und Innovationen
  • Infrastruktur der Organisation und Förderung der wissenschaftlichen und innovativen Tätigkeit an Universitäten
  • Verbindung von Wissenschaft und Innovationen
  • Duales Studium
  • Internationale Akkreditierung von Studiengängen
  • Studentische Selbstverwaltung
Erwachsenenbildung
  • Organisation der beruflichen Weiterbildung und Erwachsenenbildung  
  • Organisation und Methodologie der Fort- und Weiterbildung für Lehrkräfte
  • Finanzierung der beruflichen Weiterbildung und Erwachsenenbildung  
  • Beteiligung der Arbeitgeber an der beruflichen Weiterbildung

Projekte

ENEX – Expert in Nanotechnology Exploitation

Die Nanotechnologie gehört zu den Wissenschaftsgebieten, die sich heutzutage besonders rege entwickeln, und sie wird in verschiedenen Industriefeldern eingesetzt. Eine große Anzahl der Fachkräfte mit unterschiedlichen beruflichen Qualifikationen arbeiten bei zahlreichen nanotechnologischen Unternehmen, weltweit bilden Hochschulen Spezialisten im Bereich Nanotechnologie aus. Aber nicht alle Mitarbeiter der nanotechnologischen Unternehmen (u.a. in Marketing- und Personalabteilungen oder Finanzleitung) verfügen über fundierte Kenntnisse auf dem Gebiet der Nanotechnologie. Die Fachkräfte der Forschungs- und Produktionsabteilungen sind einerseits sachkundig, was Nanotechnologie betrifft, aber kennen sich nicht richtig gut mit Marketingtools und Kommerzialisierung der nanotechnologischen Forschungsergebnisse bzw. mit Lösungsansätzen im Innovationsmanagement aus. Deshalb haben wir einen E-Learning Kurs ENEX-Experte in Anwendung der Nanotechnologie als Schnittstelle zwischen Forschungs- und Industriebereichen entwickelt. Gefördert wurde das Projekt über ERASMUS+. Das Projekt wurde 2014-2017 erfolgreich umgesetzt und bietet den Teilnehmern technisches Wissen und Kompetenzen im Marketing und Innovationmanagement.

Das ENEX-Projekt wurde als Best Practice Beispiel für hervorragendes Projektmanagement ausgezeichnet.

Der Kurs besteht aus zwei Modulen, die jeweils mit einer Abschlussprüfung abgeschlossen werden: Modul 1: Nanotechnologie, Modul 2: Innovationsmanagement.

Der Kurs wurde in Zusammenarbeit des internationalen Konsortiums von Experten aus fünf europäischen Ländern entwickelt:

  • Internationale Akademie für Management und Technologie (INTAMT)
  • Universität Twente MESA+ (die Niederlande);
  • ASEV – Agenzia per lo Sviluppo Empolese Valdelsa Spa (Italien);
  • Institut für Angewandte Physik IFAC – Consiglio Nazionale Delle Ricerche (Italien);
  • Universität Łódź – University of Łódź (Polen);
  • Polytechnische Universität Bucharest – Polytechnic University of Bucharest (Rumänien).

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter www.enex-nano.com/

INDEX – Industry Expert

Alle haben über industriellen Revolutionen gehört, jetzt leben wir im Zeitalter der vierten industriellen Revolution, auch Industrie 4.0 genannt. Der Begriff wurde bereits 2011 ins Leben gerufen, als die deutsche Bundesregierung Industrie 4.0 als ein wesentlichen Bestandteil der Hightech-Strategie-2020 bezeichnete. Die daraufhin einberufene Arbeitsgruppe beschrieb die Vision der neuen industriellen Revolution als Einbeziehung der cyber-physischen Systeme in industrielle Produktionsprozesse, die nicht nur für einzelne Produktionsschritte verantwortlich sind, sondern die Kontrolle und Optimierung der ganzen Wertschöpfungskette durch die Vernetzung einzelner Komponente autonom ermöglicht. Industrie 4.0 bedeutet einen Übergang, hin zu einer vernetzten Industrie, die weitestgehend selbstorganisiert ist und durch intelligente Systeme in Echtzeit gesteuert wird. Dies wird durch kontinuierliche Interkommunikation mit horizontal- und vertikal vernetzten Umgebungen nicht nur innerhalb eines Unternehmens, sondern auf langer Sicht auch global im Rahmen “Internet of Things” und “Internet of People” erzielt.

Eine wesentliche Voraussetzung zur Implementierung innovativer Lösungen in die Praxis ist die Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften, die technisches Potential erkennen und nutzen können.

INTAMT bewarb sich in der ERASMUS+ Förderrunde 2018 erfolgreich um die Durchführung des Projekts INDEX “Industrial Expert”. Das multinationale Projektkonsortium entwickelt eine E-Learningplattform für Industrie 4.0 Themen.

Die Bildungsressourcen des INDEX – Projekts werden als offenes System konzipiert, wobei Kurse zu verschiedenen Schwerpunkten der Industrie 4.0 einbezogen werden. Im Rahmen unseres Projektes werden 6 Kurse erarbeitet:

  • Industrie 4.0: Einführung;
  • Sensoren und Automatisierung;
  • Additive Manufacturing;
  • Internet of Things;
  • Augmented Reality;
  • Unternehmertum und Projektmanagement.

Eine Besonderheit der Kurse liegt darin, dass sie inhaltlich und didaktisch so gestaltet werden, dass keine akademische Vorqualifikation für die Teilnahme zwingend erforderlich ist, d.h. sie können auch im Rahmen der beruflichen (Weiter-)Bildung angeboten werden.

Das Projekt INDEX wird in Zusammenarbeit mit einem internationalen Konsortium, bestehend aus Experten aus 5 europäischen Ländern, umgesetzt.

  • die Internationale Akademie für Management und Technologie (Deutschland): Projektleitung
  • University of Applied Science STICHTING SAXION (die Niederlande);
  • ASEV – Agenzia per lo Sviluppo Empolese Valdelsa Spa (Italien);
  • Institut für Angewandte Physik IFAC – Consiglio Nazionale Delle Ricerche (Italien);
  • Universität Łódź – University of Łódź (Polen);
  • Polytechnische Universität Bucharest – Polytechnic University of Bucharest (Rumänien).

Die Projektlaufzeit begann am 01.09.2018 und endet am 31.08.2021

Der Projektverlauf und -Ergebnisse werden auf der Webseite www.industrialexpert.eu dargestellt.

Einführung der inklusiven Grundschulbildung in der Republik Aserbaidschan

Die aktuelle Phase der Entwicklungen im Bildungswesen wird durch eine intensive Suche nach Bildungsformen, -ansätzen und Unterrichtsmethoden geprägt, die möglichst viel individuelle Besonderheiten der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen. Dieser Trend findet seine praktische Umsetzung im Rahmen der inklusiven Bildung, deren Ansatz davon ausgeht, dass Kinder mit Behinderungen/mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung grundsätzlich in die allgemeine Schule gehören. Einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der Inklusion weltweit wurde durch die Behindertenrechtskonvention geleistet, die von der Vollversammlung der Vereinten Nationen am 13. Dezember 2006 beschlossen wurde (Resolution 61/106). Projekte zur Einführung der inklusiven Bildung weltweit werden regelmäßig durch UNICEF finanziert.

2014-2015 wurde ein solches Projekt von UNICEF umgesetzt. Ziel des Projekts war die Erarbeitung von Vorschlägen und Methoden zur Einführung der inklusiven Bildung an Grundschulen der Republik Aserbaidschan unter der Leitung der INTAMT-Akademie und mit Beteiligung von deutschen Experten.

Im Laufe des Projekts wurde nicht nur ein inklusives Bildungskonzept für die Republik Aserbaidschan entwickelt, sondern auch zahlreiche Empfehlungen zur Organisation der Führungsstruktur, zur rechtlichen Regelung und zur didaktischen Unterstützung sowie zu Fortbildungen für Lehrkräfte an inklusiven Schulen.

Deutsche Experten reisten nach Aserbaidschan zur Durchführung von Workshops im Bereich der Unterrichtsorganisation und Unterrichtsmethoden in inklusiven Klassen und aserbaidschanische Lehr- und Führungskräfte absolvierten Hospitationen an deutschen Grundschulen, um wertvolle Einblicke in die Best-Practices auf dem Gebiet der inklusiven Grundschulbildung zu gewinnen. Zurzeit werden Kinder mit und ohne Sonderbedarf in einigen aserbaidschanischen Schulen gemeinsam unterrichtet (s. ein Beitrag der aserbaidschanischen TV-Sendung).

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